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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
166
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dem Ihrigen die theuerstcn sind. So sehr ich mich inmeiner Zurückgezogenheit im Kloster bey den gutenVätern, in der heiligen Grotte, in den unterirdischenKapellen, am Fuße der zahlreichen Altäre, welche sich,wenn ich so sagen kann, in einem Lande der Wundererheben, glücklich fühle, so groß ist meine Trauer undmein Mitleiden, wenn ich außerhalb derselben den be-klagenswerten Zustand betrachte, in welchem sich heutzu Tage die Vaterstadt meines Erlösers befindet, dieStadt, welche mir mein Glaube so kostbar und sotheuer macht.

Bethlehem war in frühester Zeit eine ziemlich an-sehnliche Stadt. Roboam, der vierte König von Je-rusalem, vergrößerte und verschönerte sie noch durchGebäude, welche er daselbst errichten ließ. Heut zuTage ist ihr nicht einmal der Schatten ihrer früher»Größe und Schönheit übrig geblieben. Man sieht nurnoch einen unordentlichen Haufen Häuser, oder viel-mehr verfallener Gemäuer, in welchen das Elend unddie Knechtschaft wohnt. Diese Häuser sind viereckig,wie die in Namla und in Jaffa. Die Treppe ist außer-halb und das Dach terassenförmig.

. Die Bethlchemitcn stammen vom Stamme Indaab. Die Bevölkerung besteht aus tgoo Katholiken,eben so vielen Griechen, 50 Armeniern und ohngefähr440 Türken. Diese Zahlen sind genau; ich erfuhr sievon katholischen Pfarrern, und ich mache sie Ihnendeßhalb bemcrklich, weil der größte Thcil der Reisen-den sich über diesen Punkt sehr geirrt hat; es gibt