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zu seyn; ich preise ihn, daß er mir eine Seele gegebenhat, welche von so unbegreiflichen Wohlthaten gerührt,bewegt und durchdrungen ist.
Sie wissen, mein Freund! mit welcher Pracht undmit welchem Jubel das Weihnachtsfcst und die mitter-nächtliche Messe in der ganzen katholischen Welt ge-feyert wird, Sie haben mit mir die Schönheit der Ver-zierungen, welche zur Zeit dieser großen Feyerlichkeitunsere Tempel schmücken, den ungeheuer» Zulauf derGläubigen und ihren frommen Eifer, das Jesus Kindanzubeten, — diesen einstimmigen Jubel von Segnun-gen und Dankgebeten für die beglückende Ankunft desgöttlichen Messias, und diese heiligen Lobgcsänge, dieseLieder, durch welche die allgemeine Freude sich kundgibt, wahrnehmen können, was Alles schon mehr alseinmal selbst das Herz derjenigen, die bloß eine ganzunheilige und nur zu oft verbrecherische Neugierde her-beygezogen hatte, für Jesus gewonnen hat. UrtheilenSie nun hieraus, was ein solches Fest, eine solche umMitternacht gefcyerte Messe zu Bethlehem an demOrte selbst seyn muß, wo Jesus geboren werden wollte.
Ich will Ihnen hier nicht von Dingen erzählen,welche sie anderwärts sehen konnten, ich will michnicht damit beschäftigen, Ihnen die heilige Pracht,welche bey dieser Feyerlichkeit herrscht, zu beschreiben,ich werde nichts von dem Reichthume der Tapeten sa-gen, mit denen die Marmorwande bedeckt sind, nichtsvon den hinreißenden Akkorden einer Musik, die mitder Erhabenheit und Anmuth des Geheimnisses in