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Theil 1 (1837)
Entstehung
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sich nicht an dem Orte selbst befindet. Die Seele,das Herz, alle Geisteskräfte verweilen bcy diesemWorte, man wiederholtes tausendmal, und wennman es tausendmal wiederholt hat, sagt man es immerwieder; es befindet sich immer auf den Lippen, dievor Dankbarkeit und Liebe brennen.

Es gibt wahrhaftig keinen Ort auf der Welt, wodas Herz eine süßere Rührung empfinden könnte, alsin dieser Grotte von Bethlehem. Wenn ich mit mei-nen Gedanken zu der Zeit, zu der Jahreszeit zurück-gehe, in welcher das arme kleine Jesus-Kind geborenworden ist, so sage ich zu mir selbst: »Der Ort isthier.« Und ich glaube es vor Kälte und Bedürfnißweinen zu hören; ich glaube Maria, seine gute Mutter,zu sehen, wie sie ihm sogleich die Sorgfalt der sinn-reichsten Zärtlichkeit widmet; ich glaube den heiligenJoseph zu sehen, wie er auf das Weinen seines Pfleg-sohnes herbcyeilt, ihn aus den Händen seiner Mutterempfangt, ihn an sich drückt und an seiner Brust er-wärmt. Diese Gedanken erfüllen meine Seele mitunaussprechlichen Empfindungen, welche meine Federvergebens niederzuschreiben versucht. Ich bete, ichseufze, ich erhebe meine mitThränen gefüllten Augenzum Himmel, ich spreche leise den heiligen Namen:Jesus, die heiligen Namen Maria und Joseph, undpreise den dreymal heiligen Gott, daß er mir in seinerWarmherzigkeit seinen Sohn zum Heiland, ich preiseihn, daß er mir jene zur Mutter geschenkt hat, welcheer selbst sür würdig hielt, die Mutter seines SohneS