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wenig Aussehen, und ärndtcn von dem, was sie Ruhmnennen, nur einen kleinen Theil, um ihn morgen wie-der zu verlieren und dann zu sterben; — und dieseMänner, welche sich Weise nennen, welche laut aus-rufen, daß ihre Kenntnisse, ihre Entdeckungen, ihreLehren, ihre Weisheit, ihr Geist das einzige Licht scy,welches die Welt wahrhast ausklaren könne, sind nichtsals Unwissenheit und Finsterniß, begreifen von himm-lischen Dingen nichts, und steigen mit ihrer armenWeisheit, wie alle übrige Menschen, in den dunkelnAbgrund des Grabes.
Won der Katharinenkirche steigt man eine Treppehinab, wo sich kaum zwey Personen einander auswei-chen können. Sie ist nur durch zwey Lampen erleuch-tet, von denen die eine vor einem Bilde der heiligenJungfrau, die andere vor einem Bilde des heiligenFranziskus brennt.
Unten führt zur Rechten ein schmaler Weg zumAltare des heiligen Eusebius, und von da zu zwey an-dern, welche sich gegenüber stehen, und von denen dereine dem heiligen Hieronymus, der andere der heiligenPaula und der heiligen Eustochium gewidmet ist. Wei-ler entfernt befindet sich der Haupttheil der Grotte desheiligen Hieronymus, welche in eine auch ihm gewid-mete Kapelle umgewandelt worden ist. Hier brachteder berühmte Einsiedler einen großen Theil seines Le-bens hin; hier war es, wo er unaufhörlich die fürchter-liche Trompete zu hören glaubte, welche eines Tagesalle Menschen zum Gerichte rufen soll; hier war es,