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Griechen und Armenier haben sich derselben, wie sovieler anderer Orte, welche den Lateinern gehörten,bemächtigt, und das Geld, welches sie an den Paschavon Damas und an die Pforte mit sreygebiger Handspenden, erhält sie noch heut zu Tage im unbestritte-nen Besitze derselben.
Das Hauptschiff ist von dem Chore und den Sei-tenarmen des Kreuzes durch eine dicke Mauer getrennt.Es gehört den Griechen und den Armeniern, welcheihren Gottesdienst hier seyern. Die übrigen Thcilesind sehr vernachläßiget, es wird in selben niemals Got-tesdienst gehalten. Das Pflaster ist in so verfallenemZustande, daß man da nicht gehen kann, ohne besorgenzu müssen, sich durch Fallen gefährlich zu verletzen-Man sieht an den Wänden einige Gemälde, welcheder Kindheit der Kunst unter uns anzugehören schei-nen , und einige beschädigte Mosaik-Stücke.
Nahe an der Kirche der heiligen Maria ist eine an-dere, welche den Namen der heiligen Katharina führtund den Katholiken angehört. Sie ist für die Zahlder Glaubigen viel zu klein. Ihre Hauptzierde ist eineherrliche Orgel, welche ich oft und um so lieberspiele,weil die Harmonie dieses Instrumentes meiner Mei-nung nach viel dazu beyträgt, die Rührungen, welcheman besonders in Bethlehem empfindet, noch ange-nehmer zu machen.
Durch diese Kirche gehen die Katholiken gegenwär-tig, um zur heiligen Grotte zu gelangen, statt denWeg zu machen, dessen man sich sonst bediente.