Ickk
kannt, und segnete die glückliche Stunde meines Le-bens, wo ich gesagt hatte: »Ich will nach Bethlehemgehen und sehen.«-
Gott lobend und preisend begab ich mich nunzurück.
Zwey Uhr schlug es, als ich in meine Zelle wiederzurückgekommen war.
Ehre scy Gott in der Höhe, mein theuerer Karl!und Friede aufErdey den Menschen, die eines gutenWillens sind.
Gott befohlen.
Meuzezehtttcr Brief.
Bethlehem, den v. Immer 465Z. I.
Ist es Ihnen nicht auch schon begegnet, meinFreund! daß, wenn Sie von dem sprachen, was Ih-nen theuer war, Sie Ihre Gedanken, Ihre Empfin-dungen, Ihre Bemerkungen erzahlten, Sie die Orte,die Personen, die Gegenstände beschrieben, und dabcyweniger bedacht waren, Ihre Gedanken zu ordnen, alsdie Eindrücke, welche Sie empfingen, zu berichten, undsich den Ergießungen überließen, ohne das Ende der-selben finden zu können? Mir geht es so in Bezugauf Bethlehem. Wenn Sie sich darüber zu beklagenhaben, so hoffe ich mindestens, daß die EinzelnheitenIhre Theilnahme erregen werden.
Bethlehem liegt im Mittelpunkte von Iudäa gegmzwey Stunden von Jerusalem. Es wird hebräisch