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Orte gewohnt haben, an David als Kind, wie er dieHeelden seines Waters hütete, an Wooz, den Groß-vater Davids; an jene bewunderungswürdige Moabitin,deren Name nach dem Willen Gottes in das Ge-schlechtsregister seines Sohnes eingeschrieben werdensollte, an Ruth, wie sie auf dem Felde dessen, den ihrder Himmel zum Manne bestimmt hatte, Aehrcn las,an diese Ruth, deren rührende Geschichte verdient hat,eines unserer heiligen Bücher zu bilden, und zu wel-cher die religiöse Poesie kaum Farben finden konnte/welche lebendig und sanft genug waren.
Es war in jenen an Vergnügen reichen Tagen,Wo Gottes Segen gab der Acrntc Ueberfluß,Die gvldncn Nehren auf den weiten Feldern lagen,Des weisen Landmanns Lohn, sein seligster Genuß;In jener Zeit, wo noch der Sommer Kränze windet,Wo man die Rose noch, des Frühlings stolze Pracht,Der Sommerhitze trotz im schönsten Schmucke findet;Zur Stunde, wo dem Tage wich die dunkle Nacht,Zur selben Stunde, wo Aurorens goldncr WagenIm fernen Osten prangt, und ihren süßen DustDie Blumen in den heitern Morgenhimmel tragen,Und ihre Wohlgerüche senden in die Lust:
Da wandelt Bovz hin, im Herzen tiefen Frieden,Mit dem ein frommer Sinn und Tugend ihn belohnt,Im Schattcngang, den Tannen ihm und Eichen bieten,Wo feperlich des Morgens süße Nnhc wohnt.Er schreitet durch die Felder, durch die weiten Auen,Voll reifer Aehrcn, die ein sanfter Wind bewegt;Er kann der Fluren weiten Raum nicht überschauen,