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Theil 1 (1837)
Entstehung
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macher aus Odessa mit seiner Frau, noch ein andererPole und Ihr ergebener Diener. Unter zehntausendPilgern, welche sich wahrend der Fastenzeit hier be-finden, eine Zahl, welche nicht übertrieben ist, werden,glaubeich, kaum zwanzig Katholiken zu finden seyn.

Stellen Sie dieser Gleichgiltigkeit folgenden Zugzur Seite:

Im vergangenen Jahre kam ein Grieche mit seinerFrau, welche an den Gliedern gelähmt war, nach Jeru-salem. Diesen Mann sah man immer, selbst bey denProzessionen, seine Frau auf dem Rücken tragen undmit ihr und für sie beten. Als er zum erstenmale zumheiligen Grabe kam, wurde er von einigen Türkenverspottet und sein Benehmen ins Lacherliche gezogen;allein bald machte dieser unziemliche Spott der tiefstenBewunderung Platz.

Man preise so sehr man immer will die That lenerbeyden Söhne, welche, wie man uns aus der Vorzeiterzählt, an einen Wagen gespannt, ihre Mutter inden Tempel zogen und dort vor Anstrengung starben;der Gatte dieser gelähmten Frau ist in meinen Augenein weit größerer Held. Jene waren überzeugt, Be-wunderung zu erregen, und zu ihrer kindlichen Liebekonnte sich etwas heidnischer Hochmuth gesellt haben;allein dieser Grieche hatte gegen Spott und Beleidi-gung zu kämpfen, und sein Benehmen konnte keinenandern Grund haben, als die Liebe zu Gott und einheiliges Vertrauen in seine unendliche Güte.

Die Pilger, welche Familienväter waren, führten