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chcr in meinem Innern ruht, — alles dicß, meinFreund! durchdringt mich, reißt mich hin und be-rauscht mich mit einer Glückseligkeit, deren WonneIhnen zu beschreiben mir immer unmöglich scyn wird.
Leben Sie wohl, mein theuerster Karl! Leben Siewohl!
Siebenzehnter Brief.
Jerusalem, Kirche des heil. Grabes,den rz. Dezember esse.
Sie können sich, mein lieber Freund! keine Vor-stellung von der Mengeder griechischen, armenischen,maronitischen und anderer Pilger machen, welche nachJerusalem strömen, um die heiligen Orte zu besuchen.Man zählt deren gegenwärtig beynahe viertausend,und die Zahl mehrt sich täglich; — zu Ostern wirdsie noch beträchtlicher seyn. Sie kommen von denentferntesten Gegenden, von Petersburg und sogar ausdem tiefsten Rußland. Gewöhnlich bringen sie hierdie Fastenzeit zu und begeben sich erst nach den Fest-tagen wieder in ihr Vaterland zurück.
Wenn ich meinen Blick auf diese Menge werfeund die katholischen Pilger zähle, welche sich darunterbefinden, so ergreift mich ein Erstaunen, welches anBestürzung grenzt. Rathen Sie einmal, wieviel derenunter viertausend sind? Sechshundert, vierhundert,zweyhundert wenigstens werden Sie sagen. Sie irrensich. Unserer sind — vier. Ein polnischer Schuh-