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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
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Ich bin so glücklich, taglich der fcyerlichen Messe bey-wohnen zu können, welche die Vater um 5 Uhr Mor-gens in dem heiligen Grabe lesen, und dabey gewöhn-lich das heilige Abendmahl zu empfangen. Diejenigen,welche dabey singen, bleiben außerhalb; aber der denGottesdienst verrichtende Priester befindet sich in demGrabe selbst an einem tragbaren Altare, den man nachdem Meßopfer wieder wegnimmt.

Ich trachte früher dahin zu kommen , und vor demGrabe hingestreckt erwarte ich die Ankunft des Prie-sters. Wenn er erscheint, muß ich mich wegen Man-gels des Raumes zurückziehen, und ich begebe mich,eine Wachskerze in der Hand, an den Ort, wo dervielgeliebte Apostel sich hinabbeugte, um sich zu über-zeugen, daß man den Körper des Herrn weggenom-men habe, wie ihm Magdalena gesagt hatte. Glück-licher als dieser Apostel, welcher nur die Todtentüchersah, sehe ich bald Jesus Christus selbst auf den Altarherabsteigen, um hier seinem schwachen Geschöpfe zurNahrung zu dienen. Dann diese harmonischenLobgesange der Sanger, diese zarten oder klagendenTöne der Orgel, diese tiefe Geistessammlung der Geist-lichen, dieses heilige Grab, welches ich vor Augen,und, wenn ich mich so ausdrücken darf, zwcy Schrittevon meinem Herzen habe, welches vor Dankbarkeitund Liebe pocht; diese Wolken von Weihrauch, welchesich um den Altar und um den Diener des Herrn er-heben, welcher das heilige Opfer in seinen Händenhält; dieser Heiland selbst, welcher zu mir kommt, wel-