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nahe am Grabe vergraben worden wäre. Allein, wowar die Stelle des Grabes? Man hatte darüber keinesichere Anzeige. Um die Orte unkennbar zu machen,hatten die Heiden den Hügel mit Haufen von Erde,Steinen und Schutt bedeckt. Später, unter Hadrian,hatten sie daselbst dem Jupiter eine Statue errichtet,und der Venus einen Tempel erbaut, überzeugt, daßdie Christen in ihrem Abscheu vor der unzüchtigen Ver-ehrung dieser Göttin niemals wieder dahin zurückkeh-ren würden, um da ihren gekreuzigten Gott anzu-beten.
Die Kaiserin Helena ließ, unter Leitung eines He-bräers, wie man sagt, welcher in Jerusalem wohnte,Nachsuchungen anstellen, die Erde wegbringen, dieStatuen und den schändlichen Tempel niederreißen unddie Materialien außer die Stadt bringen. Als manan verschiedenen Orten tiefer grub, stieß man endlichauf das heilige Grab, und ganz nahe dabey entdeckteman drcy vergrabene Kreuze; daneben lagen die dreyNägel, mit denen die Hände und Füße des Erlösersdurchbohrt worden waren, so wie die Ueberschrift, ganzso, wie sie die Evangelisten beschreiben. Der Himmelließ auf eine wunderbare Weise bald erkennen, wel-ches Kreuz das Werkzeug der Erlösung sey. Nachdem Rathe des heiligen Makarius legte man jedes die-ser Kreuze dem Körper einer todtkranken Frau auf.DieBerührung der bcyden ersten hatte keine Wirkung;die des dritten aber machte sie auf der Stelle gesund.Außer diesen Wundern that die göttliche Barmherzig-