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zu richten, welche in die Kirche eingeschlossen werdenmußten. Sie enthält nicht allein das heilige Grab,von dem sie den Namen hat, sondern auch den Kal-varicnberg und andere heilige Orte.
Die Katholiken, die Griechen, die Armenier habenhier, jeder Theil, eine eigene Kirche; die Kopten habenhier nur ein Bethaus, welches an das heilige Grabangebaut ist, und dir Nestoriancr oder Jakobiten ausChaldäa oder Syrien, so wie die Maroniten des Ber-ges Libanon, nur einen Altar.
Der Gottesdienst wird hier nach dem Kirchen-gebrauche der verschiedenen christlichen Nationen gehalten.Die drey ersten haben allein das Recht, in dem Grabedie heilige Messe zu seyern. Neben ihrer Kirche istdas Kloster, wo sich die Geistlichen aushalten, die sichdaselbst einschließen.
Die Pilger können sich sür eine Nacht hier ein-schließen lassen, und sie schlafen in diesem Falle in demKloster der Nation, zu welcher sie gehören, oder wennes an Platz gebricht, wo sie immer können.
Die Kirche ist zu Ostern und zur Fastenzeit ge-wöhnlich offen. Die Pilger, welche zu dieser Zeitdahin kommen, finden im Innern ganz nahe am Thoreimmer 8 oder 10 Türken, welche auf einem UngeheuernDivan hingestreckt, sich einander erzählen, Tabakrauchen, Kasse trinken, und sich darin nur unter-brechen, um von den Pilgern, ehe sie ihnen den Ein-gang gestatten, das Eintrittsgeld in Empfang zunehmen. Sobald aber die Pilgerzeit vorüber ist, bleibt