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II Frau Ssziolovo scloia e scioZlio il voto. *)
Fünfzehnter Brief.
Jcrusalcm, Kirchc bei beil. Grabes den l°. Dezember ze-t.
Am g. sehr früh, machte ich mich, mein lieberFreund l auf den Weg zur Kirche des heiligen Grabes,begleitet von dem Dolmetscher und den Türken, wel-che den Schlüßel dazu haben. Kaum hatte ich selbebetreten, als diese die Thüre wieder verschloßen. Neunoder zehn Franziskaner Ordcnsgeistliche bewohnen dieseKirche, wo sie sich drey Monate lang einschließen.Nach Ablauf dieser Zeit werden sie von andern ersetzt,wenn sie nicht aus Frömmigkeit sechs Monate, oderein Jahr dort bleiben wollen. Meine Zelle war inBereitschaft; es war die des Pater Quardians vomheiligen Lande. Die guten Bäter empsiengcn michmit jener christlichen Liebe, welche ein Merkmal ihresCharakters ist.
Ehe ich Ihnen von andern Dingen erzähle, meinFreund! wird es gut scyn, Ihnen eine Vorstellung vondieser Kirche beyzubringen. Sie ist ein weites Gebäudemit zwey Kuppeln, sehr unregelmäßig gebaut, weilman genöthigt war, sich nach den verschiedenen Orten
") Der andächtig das heilige Grab verehrt und seine Ge-lübde löst.