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Landes. Der ehrwürdige Quardian vom heil. Grabehat zu seiner Wohnung nur zwey kleine, mit schlechter
Einrichtung versehene Zimmer. Und dennoch
hat man gewagt, ihn wie einen Souverän, von asia-tischem Luxus umgeben, zu schildern, da er doch in derWirklichkeit nichts anderes ist als ein armer Franzis-kanermönch, welcher, außer wenn er den Gottesdienstverrichtet, kein anderes äußeres Zeichen seiner Würdebesitzt, als einen Stock mit silbernem Knopfe, dessener sich bedient, wenn er baarfuß, wie seine Brüder,und gekleidet wie sie, ohne Kreuz, ohne Ring und de-müthig wie der Letzte der Kinder des heiligen Fran-ziskus ausgeht. Der Tisch der Bäter ist sehr einfach;ohne diese Einfachheit, mit der strengsten Sparsamkeitverbunden, könnten sie nicht so viele Unglückliche un-terstützen, welche im Kloster zum heiligen Lande ge-nährt und unterhalten werden; ohne sie könnten sienicht die Raubgierde der Türken befriedigen, ohne sienicht den Bedrückungen, Ungerechtigkeiten und Er-pressungen jeder Art entgehen, deren Opfer zu werdensie beständig Gefahr laufen.
Morgen, mein lieber Karl! morgen ist der großeTag für mich, an welchem ich mich in die Kirche desheiligen Grabes einschließen werde, morgen werde ich,wenn das Gedränge mich nicht daran hindert, auf demKalvaricnberge, mit zum Himmel erhobenen Händen,das ausführen, was ich mir vorgenommen habe, alsich nach Jerusalem kam.