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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
76
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wohl ich ihn mit den Thieren erwartete. Meine Ab-reise wird daher erst morgen Statt finden. Ucber diegrößere oder mindere Sicherheit, mit der man dieWege nach Jerusalem bereisen könne, verbreiten sichdie widersprechendsten Gerüchte. Einige versichern,daß man keine Gefahr zu besorgen habe; andere aberbehaupten, daß die Araber, den gesetzlosen ZustandPalästina's benützend, welches, so zu sagen, gegen-wärtig ohne Herr ist, die Wege unsicher machen, undsich nicht damit begnügen, die Pilger zu berauben,sondern sie auch ermorden. Ich werde morgen erfah-ren , was daran ist.

Vierzehnter Brief.

Jerusalem den s. Dezember tSZl.

Vorgestern Morgens um 5 Uhr, mein lieber Freund!verkündigten wiederholte Schläge an die Klosterpfortedie Ankunft meines Führers. Der Tag brach an, alsich zu Pferde stieg. Der Führer bestieg einen Esel,mein Gepäck wurde von einem Maulesel getragen. Ichwar in dem Kleide eines Trappisten; denn wie ichIhnen zu schreiben schon Gelegenheit hatte, in diesemLande der Ungläubigen kann ein Ordensgeistlicher thun,was er in einem für christlich gehaltenen Staate sichnicht erlauben dürfte. Ein hölzernes Kreuz und einRosenkranz hängen an meiner Seite. Soll ich es zumeiner Schande gestchen? Ich würde nicht böse