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einer erschreckenden Schnelligkeit an einem langen Seileherabgleiten zu sehen. Nichts war komischer, als ihnam Steuerruder zu sehen; er gab sich da ein Ansehenvon Wichtigkeit, welche gegen sein Alter wunderlichabstach. Die ganze Schiffsmannschaft bewunderte ihn.Ich für meinen Theil hatte kein besonderes Vergnügendaran, ihn an diesem Posten zu sehen, welchen ihm dieMatrosen, scy es nun aus Trägheit, oder seinen Bittennachgebend, bisweilen überließen, um von ihm, alsProviantmcistcr, einige Bohnen, oder ein Stück Zwie-back mehr zu erhalten. Wenn aber Mustapha derliebenswürdigste Knabe war, so war er auch der arg-listigste. Da er die Ungeduld wahrnahm, mit welcherich mich nach dem Anblicke des heiligen Landes sehnte,gerieth er eines Tages auf den Einfall, auf die Spitzedes Mastes zu steigen, und auszurufen: Land! Land!Zedermann erhob sich bey diesen Worten, denn eswaren noch einige Pilger auf dem Schiffe; man siehtsich um, man reibt die Augen, man sieht sich wiederum, aber man sieht nichts, als Mustapha, der, seinenkleinen Turban in der Hand, von Pilger zu Pilgergeht, um einen bmclcks bittend, das heißt, um einGeschenk für seine gute Nachricht, was ihm auch Zederlächelnd gerne gab, obwohl man überzeugt war, daßer einen seiner gewöhnlichen Streiche gemacht hatte.
Wir fuhren wahrend der ersten Tage ohne Kompaß.Auf mein ausdrückliches Verlangen stellte man einenauf, welcher Veranlassung zu einem Wortwechsel gab;gewiß ist, daß wir nicht auf dem rechten Wege waren.