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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
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Aerzte wurden gerufen, und diese versicherten, daß esdringend nöthig sey, eine Ader zu öffnen. Ich wolltemich diesem Rathe nicht unterwerfen; denn ich hatte,ich weiß nicht warum, eine unüberwindliche Abnei-gung gegen diese Operation, besonders unter einemglühenden Himmel und zu einer Jahreszeit, wo dieHitze noch erstickend war. Als jedoch der Obere desKlosters sah, daß ich in großer Gefahr sey, sagte ermir in ernstem Tone : »Mein Vater ! ich befehle Ihnen,»sich eine Ader öffnen zu lassen.« Ich gehorchte ohneZaudern, und man sagte mir, daß ich dadurch gerettetworden sey.

Den Abend des darauf folgenden Tages werde ichnie vergessen. Ich hatte sehr zw leiden, und zu denLeiden des Körpers gesellten sich die der Seele; den.,ich besorgte das Umsichgreifen der Lähmung; unädann durfte ich mich nicht daran erinnern, daß ichmich 600 Meilen von meinem Vaterlande und vonAllem, was mir theuer war, befände. Ich war jedochnicht ganz verlassen; alle Väter vom heiligen Landeumgaben mein Schmerzensbett und trösteten michauf jede Weise. Aber, o neue Qual! Mein Auge trafaufeinen portugiesischen Ordensgeistlichen, welcher mchr-mal durch Zeichen auszusprechen schien, daß ich ver-loren sey. Nichts desto weniger dankte, ich mit schwa-cher Stimme, und kaum im Stande, einige abgebro-chene Worte hervorzubringen, der Gemeine, für dieTheilnahme, welche sie einem armen Pilger so bereitwillig beweise; ich empfahl mich in ihre Gebete und