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diesem Gedanken brennt mein Herz von Liebe undDankbarkeit, ich werfe mich auf die Kniee, und beteden drcpmal gütigen Gott an.
Den 2l> und 22.
Das Wetter ist so schön, der Wind so günstiggewesen, daß wir schon bey soo Meilen zurückgelegthaben.
Den 2z.
Wir sind nicht mehr so glücklich. Angefallen voneinem Winde aus Nord-nord-west und von einemungestümen Meere, welches mit Wuth vom Archipelherströmt, wissen unsere erfahrensten Seeleute sich nichtmehr zu helfen. Der Wind heult in den Tauen;es bleibt uns nur noch ein kleiner Segel, und dieserkann so leicht zerrissen werden. Die Wogen schlagenmit Gewalt an unser Schiff; der Ulpßes ist der Ge-genstand ihrer Wuth geworden.
Ein Sprichwort sagt, daß ein Gottloser besondersauf dem Meere beten lerne. Ich begreife das, beson-ders während einer dieser schrecklichen Nächte, wo mankein anderes Licht, als das der Blitze hat, wo dasGeschrcp der Matrosen sich mit dem Gebrülle des grim-migen Meeres mischt. Die starken Geister gerathenin Verwirrung, erbleichen und dann
Erheben sie den Blick zn dem Beschützer oben,
Die Stimme der Natur sie spricht in den Gefahren,Sic macht, daß sie die Hände flehend zu ihm ringen,
Und ihm dem Schöpfer nun, die seine Feinde waren,Die Huldigung erschrockener Gcmüther bringen.