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schrciblichen Zauber für mich gehabt hat, mochte ernun sein Licht durch die geschmückten Fenster des kö-niglichen Pallastcs, oder in meiner Gefangenschaft durchdie Gitter des Thurmes von Vinzennes geworfenhaben! Wie viele Stunden habe ich damit zugebracht,ihn zu beschauen!
Ich habe besonders über die Reise nachgedacht,welche Gott in seiner Barmherzigkeit mir zu unter-nehmen erlaubte. Mein Herz schlug. Ich werde baldin Palastina seyNj ich werde das Land durchwandern,welches seit den entfcrnsten Zeitaltern mit Wundernübersäet worden ist, dieses fruchtbare Land, wo Jesusseine Stimme vernehmen ließ, diese göttliche Srimme,welche der Welt eine neue Gestalt gab. Wey mirselbst einkehrend fragte ich mich dann: Wer bin ich,um so ein Glück zu verdienen? Ich bin ein Sünder,und welch' ein Sünder! ein Sünder, welcher währenddes größten Theiles seines Lebens seinen Schöpser,seinen Wohlthäter, seinen Vater und seinen Gott be-leidigt und beschimpft hat! — und diesem Sünderist erlaubt, den Boden zu betreten, auf dem die hei-ligen Füße des Erlösers der Welt gewandelt sind!Die Lippen dieses Sünders werden die Krippe, dasGrab und den blutbedecktcn Stein küssen, wo derSohn des Menschen, die Liebe des Himmels für dasHeil des menschlichen Geschlechtes in schrecklichenQualen sein Leben aushauchte!
Ich werde Jerusalem, Bethlehem, Nazareth, denJordan, den Tabor, den Oelberg sehen. Bey