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Theil 1 (1837)
Entstehung
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XXII
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die Wahrheit und das Leben bist, durch Werke eineslebendigen Glaubens und einer aufrichtigen christlichenLiebe aus allen Kräften zu deinem Ruhine beytragen.«Amen!

St. Urban den 20. Juni 1831.

Bruder Maria Joseph v. Geramdvom Orden der Trappisten.

Die Briefe, welche hier der Ocffentlichkeit überge-ben werden, sind von einem an Geist und menschli-chen Einsichten armen Trappisten geschrieben. Er hatdie Reise in das heilige Land nur unternommen, um zubitten, anzubeten, und um Buße zu thun.

Wenn ich beym Niederschreiben meines Tagebuchesirgend eine Eigenliebe in mir gefühlt hätte, so würdeich den Herrn auf den Knieen gebeten haben, alleneignen Geist von mir zu nehmen, und mir nur denseinigen zu lassen.

Mein Werk ist nicht für jene Klasse von Weltmen-schen geschrieben, denen ein Buch dieser Art nur danngefällt, wenn der Reiz der Schreibart, die Reinheitund Zierlichkeit des Ausdrucks, die Anmuth und Er-habenheit der Beschreibungen und der Gemälde dasVerdienst desselben erhöhen. Welche Theilnahme würdeich bey diesem Umstände nach Schriftstellern, wie Cha-teaubriand, Michaud, Poujoulat, von Lamartine, derenNamen einen so schönen Thcil des literarischen RuhmesFrankreichs bilden, zu erregen im Stande seyn? MeineBriefe sind häuptsächlich an jene Klasse von Lesern