Von dem letzten Gericht und Ende -c. 417
Einsamkeit, und in GOttes Gegenwart,mit Ernst und Andacht beschäfftiget halten.2) Muß er sein Herz und Gedanken vonallem Sichtbaren abziehen, welches allesso gar nichtig und eitel ist, und solches,nebst seinen eigenen Lüsten und Begierden,welche so bald ein Ende nehmen, verlaugnenund absagen. Hingegen muß er z) sich gänz-lich GOtt und dem HErrn JEsn übergebenund aufopfern, damit der, durch seinen Hei-ligen Geist, sein Herz reinigen, besitzen undzubereiten möge, auf diesen großen Tag ge-schickt zu seyn, mit heiligem Wandel (2Petr.Z, ir — 14.) und gottseligem Wesen. Unddann muß er 4) in stäter Nüchternheit,Wachsamkeit und Gebeth zu leben trachten,daß er GOtt in allem gefallen OCor. 5,9. io.), und Er ihn mit seinem Sohne JE-su Christo, mit deßen Gerechtigkeit und Hei-ligkeit überkleiden (Ebend. V. 1 — 5.) mö-ge, damit dieser Tag ihn nicht plötzlich über-falle (Matth. 24, 42. ff. Kap. 25, iz.Marc. iz, zz. Z5. 5üc. 21, Z4 —z6.),und er an demselben nicht bloß erfundenwerde.
14. Fr. Laßetuns nun noch den Beschluß und dieHauptsumma aller Lehre hören?
A. Fürchre GOtt, und kalre seine Ge-bore ; denn das ist das ganze Werk einesMenschen. Denn GOtt wird alle WerkeD d vor