zzo Zivilstes Kapitel.
dem der Geist selbst vertritt uns aufs beßcemit unaussprechlichem Seufzen. Der aber dieHerzen forschet, der weiß, was des GeistesSinn sepz denn er vertritt die Heiligen, nachdem, das GOtt gefallet. S. a. V. 15.
28- Fr. Sollen auch die Kinder frühzeitig zumGebeth angewiesen werden?
A. Freilich ja! Man soll sie anweisen, daßsie oft in die Stille allein gehen, und lernen,aus ihrem Herzen zu GOtt bethen, und zwaraus wirklichem Begriff und Erkenntniß derNothwendigkeit dieser Pflicht, und ihrer eige-nen Elenden und Dürftigkeiten»
Zwölftes Kapitel.
Vsn dem Leben und Wandel eines gläubigenund geheiligten Christen.
z. Fr. Nachdem nun eine Seele, durch wahrenGlauben, Christo einverleibet, und — durchdie tagliche Heiligung und staten Umgangmit ihm durchs Gebeth — in ihmeingewur-zelt ist und bleibet: welche Früchte, oderwelch ein Leben und Wandel fließt dann ausdieser innigen Vereinigung hervor?
A. Wer in Wahrheit in Ihm ist und blei-bet, der wandelt auch wie Er, der HErrJEsus selbst, gewandelt hat (1 Joh. 2, 6.).Er träget allezeit das Sterben JEsu an sei-nem leibe, auf daß auch das Leben IEst»
an