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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Von dem Leben :c. eines gläubigen Christen. z?r

i. an seinem Leibe offenbar werde (2 Cor. 4, 10»

12.). Siehe auch oben II. Theil, Kap. z.

Fr. 3 ff.

2. Fr. Sage mir aber noch kürzlich und insonder-heit: Wie führet ein Christ seinen Wandel?und zwar zuerst in Ansehung seiner Personselbst?

A. 1) In Verläugnunn und Bezähmungseines eigenen Willens, seiner Lüste, Ver-nunft, Sinne, Affecten und Gedanken. 2)In Z^euschbeir und Mäßigkeit im Esten,Trinken, Schlafen u. s. f. z) In Vedachr-samkeir, Stille und Eingezogenheit; unddarum heiliglich (doch mit Bescheidenheit,unaffectirt;) zurück haltend in seinen Reden.

4) In Ernsthaftigkeit und Ehrerbietung;und demnach ferne von allem ausgelaßenenLachen, Scherzen und allen Narrentheidungen.

5) In demüthiger Girrsamkeir; weßwegener einen Abscheu hat vor allem Uebersiuß,Schmuck und Pracht in Kleidung, Haus,Hausrath u. s. w. Doch 'alles ohne affec-tirte Singularität.

Z. Fr. Wie betragt er sich in Ansehung seinesStandes und Berufs, worin er etwa von.si GOtt, dem Aeußern nach, möchte geseket

sey»?

A. ^ Wenn er i)boch und reich in dieserWelt; so beuget er sich desto tiefer, durchden Geist JEsu, der in ihm wohnet, unterGOtt und alle Menschen; trauet nicht

auf