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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Z28 Eilftes Kapitel.

Zg. Fr. Was wirst der Satan einem noch wohlnach dem Gebethe ein?

A. Alsdann bringt er die Seele bisweilenin grobe oder subtile und heimliche Einbildungdarüber, als ob sie nun sonderlich fromm undGOtt angenehm, und besser als dieser undjener wäre» Oder: nun habe man vieles undetwas Sonderliches voraus, und dörfte nunwohl hier oder darin seinen Sinnen wieder einwenig nachgeben u. s. w»

ZA. Fr. Wie muß denn aber unsere Seele nachdem Gebell) sich zu verhalten trachten?

A» Sie muß mit GOttes Hülfe, eben dieHerzensgestalt, Einsammlung und Andacht,die sie etwa im Gebethe möchte gehabt haben,mit großer Wachsamkeit unverrückt zu be-wahren suchen; und dergestalt in gelaßenerBegierde in ihrem Inwendigen noch stars vor(5?Vrr steben bleiben, glaubend und erwar-tend, daß er ihr geben werde, warum sie ge-bethen hatte.

z6.Fr. Ist an diesem wahren Gebethe viel gelegen?

A» O ja! unaussprechlich viel; denn eshängt unser ganzes Christenthum, alle Hei-ligkeit und Seligkeit davon ab» Gnoch,ZTZoah, Abraham und alle fromme Erzvä-ter, sind dadurch zu Heiligen geworden, daßsie so viel durch das wahre Geistes - Gebethmit GOtt gewandelt und umgegangen haben.Und so ist hingegen die Unrertaßung

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