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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Von dem wahren Gebethe. Z2?

Zeit zu bethen; man sey ja zu träge, zu zer-streut, hatte diese und jene äußerliche Ver-richtungen zu besorgen; dann und dann wol-le man bethen, dann würde es sich besserschicken, und was dergleichen mehr ist: wor-über denn das Gebeth versäumet wird, undman allgemach in Trägheit und Rückgang inallem Guten geräth»

Z2. Fr. Auf welche Weise sucht einen der Satannoch wohl mehr im Gebeth zu hindern?

A» Indem er einen durch allerhand fliegen-de, zerstreuende, oder auch wohl ungeziemen-de oder böse Gedanken und Vorstellungen,oder auch durch Verdruß, Ungeduld, Ein-bildung, Unglauben, u. s» w. zu stören sucht»

ZZ. Fr. Wie muß man sich gegen diese und derglei-chen Versuchungen verhalten?

A. Man muß sich, so viel möglich, aufeine sanfte Weise inwendig davon abkehren,sie nicht wahrnehmen noch viel daraufachten,und in seiner Andacht nur fortzufahren su-chen. Und ob sie gleich oft wieder kämen,dennoch nicht gerade zu mit dem Feinde fech-ten und disputiren; sondern immer auf ebendie gelinde und ruhige Weise sich davon ab-wenden und sie vergessen: hingegen sich mitandern göttlichen Vorwürfen, mitGOtt unddessen Gegenwart zu beschäfftigen trachten.

X 4 Jg. Fr.