Von der Wiedergeburt, unv derselben:e. ZO5?
Sorgen der Nahrung (Luc. 2 l, 54.); auch2) nicht mit Begierden, viel zu haben (2).z) Vor langwieriger und vieler Zerstreuungder Sinnen und Gedanken ins Aeußere. 4)Vor der fleischlichen Weisheit und Vernunft,und vor dem daraus entstehenden vielen For-schen und Grübeln, vor den selbst geformtenBildern und allerhand Meinungen in geistli-chen Sachen. 5) Vor aller Einbildung undSelbstgefälligkeit über das Gute, so man et-wa an sich haben oder verrichten möchte; wieauch über natürliche oder geistliche Tugenden,Gaben und Empfindungen. 6) Hüte mansich, daß man nicht allzusehr falle oder beruhein äußerlichen Mitteln und Pflichten, als inLesen, Singen, lautem Bethen, stätem Hö-ren, Reden und Besuchen u. s. w., nochauch, daß man sich an anderer FrommenExempel binde, sich darnach forme und darinhangen bleibe. 7) Vor Stillstand und Ruhein dem einmal angefangenen Laufe; indemman mehr hinstarret auf das, was man hatoder gehabt hat, thut oder gethan hat, alsauf das, was uns noch mangelt und zu thunsteht, ehe wir das vorgesteckte Ziel, die Vol-lendung unserer Heiligung erlanget haben. 8)Soll man sich vor Unglauben hüten, sodaß man sich zu bereden sucht, oder von an-dern bereden läßt: man könne so und so genaunicht leben, noch diese oder jene sündlicheVerdorbenheit nicht überwinden; sie wärenN z uns