zv8 Zehntes Kapitel.
liehen Dingen, so lange sein Helles, heiligesAuge noch einen Flecken, Runzel oder des et-was an ihnen findet (a). — 2) Allerhand Kreuzund Leiden: auswendig mancherlei Elend,Schmerzen, Krankheiten, Verachtung undandere Widerwärtigkeiten; inwendig Ver-suchungen und Anfechtungen von allen Sei-ten, geistliche Dürre, tiefe Finsternissen undVerlaßungen :c. Dieß alles sind, in der HandGOttes, kräftige Mittel, seiner Heiligungtheilhaftig zu werden, wenn wir nur gedul-dig darin ausharren (b).
(a) Ebr. 4, 12. iz. Das Wort GOttes ist leben-dig und kraftig, und schärfer denn kein zwei-schneidig Schwert, und durchdringet, bis daßes scheidet Seel und Geist, auch Mark undBein, und ist ein Richter der Gedanken undSinne des Herzens. S. a. 1 Kor. 4, - z.Rom 7, 2Z.
ich) Maleachi Z, 2. Z> Er ist, wiedasFeuer einesGoldschmieds, und wie die Seift der Wascher.Er wird siken und schmelzen, und das Silberreinigen z er wird die Kinder Levi reinigen undlaurern wie Gold und Silber: dann werden siedem HErrn Speisopfer bringen in Gerechtig-keit. S. a. Ebr. 12, lo. ir. Jac. 1, 2. z. 4.und 12.
20. Fr. Wovor hat aber eine glaubige Seele sichüberhaupt, als vor Hindernissen des Machs-thums in der Heiligung, zu hüten?
A. 1) Vor falscher und ungeordneter Frei-heit fürs Fleisch, daß ihr Herz nicht beschwe-ret werde mit Essen und Trinken, noch auch mit
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