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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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zo2 Zehntes Kapitel.

sich darin belustiget, und machet, daß dieSeele daran klebet, zu sehr darauf bauet,und sich darauf stützet.

14. Fr. Wenn aber denn die Seele weder an zeit-lichen und natürlichen , weder an geistlichen nochgöttlichen Dingen kleben, noch sich daraufsiüz-zen soll: woran soll sie dann haften?

A. An GVre und dessen unbeschrank-ten Mitten, dem sie mit reiner Liebe anhan-gen, und sich Ihm -- durch die Gnade undden Geist JEsu zum ganzen Opfer mitLeib, Seele, Geist und allen Kräften erge-ben, widmen und heiligen muß, Ihm alleinzu seyn und zu leben in Zeit und Ewigkeit;welches eben das zweite Srück der Heili-gung, und mit dem ersten genau verbundenist, und nothwendig daraus folget»

15. Fr. Soll man aber denn so gar nichts liebenals GGrr keinem Omge anhangen alsIhm allein?

A. Man muß GOtt lieben von ganzemHerzen, von ganzer Seele und aus allenKräften; alles Böse, in so weit es böse odersündlich ist, Haffen und meiden; alles Guteaber, so weites gutist, lieben in Glvrr undum GGire» Mitten; indem man Ihn lau-terlich allein in Allem sieht, meynet und lie-bet, ohne irgend eine Nebenabsicht auf eige-nen Vortheil oder eigenes Vergnügen»

16. Fr.