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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Von dem Glauben, dessen Wirkungen w 28?

um des Pfropfreieleins willen, womit er einsist: also wird auch eine solche glaubige inChrl.ium gepflanzte, und Christum durchden Glauben in sich fassende Seele vonGOtt aus Gnaden gerechtfertigt; ihr werdenihre Sünden vergeben, und sie wird vor GOttnicht mehr also geachtet und angeschen, wiesie in ihrem wilden Natur-- Stamme war,d. i. böse und ungerecht; sondern sie wirdfür gut und gerecht geachtet und angesehen,um Christi des Gerechten willen, in wel-chem sie steher, und welcher durch denGlauben auch in ihr ist. Eine solchegläubige Seele nun hat Friede mit GOtt(Rom. 5, l.), wird los vom bösen Gewissen(Ebr. ly, 22.), welches von dem Gesetzestatt durch all dessen Treiben, Opfern undWerke zu genesennur noch mehr verwundetwird. Ebr. 10, l. 2.

L. Fr. Was wirket der Glaube weiter in derSeele?

A. Wie schon (Fr. 5.) gesagtworden, erreiniget das Herz, überwindet die Sünde,Welt und Satan, ist kraftig wirkend in derLiebe (a), und zeiget durch seine lebendigeWerke, daß er kein todter Glaube sey(ü);gleichwie obgemeldtes köstliches Reis- oderZweiglein mit seinem guten Saft allgemachden wilden Stamm durchdringet, so daß derböse Saft sich verlieret, und der StammT fort--