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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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) Neuntes Kapitel.

^c) Apvstelg. 15, Y. Und ( der H. Geist) machtekeinen Unterschied zwischen uns und ihnen (denHeiden), und reinigte ihre Herzen durch denGlauben.

(ei) 1 Job. 5 ,4. Unser Glaube ist derSieg, der die Welt überwunden hat?

6. Fr. Welcher Gestalt wird die Seele durch denGlauben mit Christo vereiniget?

A. Wenn die Seele also völlig, mit ih-rem innersten Willen, Herz und siebe sich demHErrn JEsu zum ewigen Eigenthum aufop-fert, und in Ihm ihre Zuflucht nimmt: sowird sie, was ihren inwendigen Grund an-gehet, aus sich selbst aus - und in JEsum über-gepflanzet; so wie etwa eine schon halb ver-dorret? Pflanze aus einem dürren und steinich-ten Orte weggenommen, und in ein gutes,fruchtbares Land übergepflanzet wird. UndWiederum: Wenn die Seele in Gelaßen-heit ganzlich in ihrem Nichts, oder in demTode ihrer Selbstheit ersinket: so wird inihr ein inniges Hungern ausgeboren, welchesJEsum fasset und in sich einnimmt; wie etwaein wilder Stamm nachdem er erst ab-gehauen odetgestümpft worden vermittelstder in ihn gemachten Spalte, ein köstlichesPsropfreislein fasset und einnimmt.7. Fr. Wie rechtfertiget der Glaube?

A. Gleichwie der wilde Stamm, nachherEinpfropfung des köstlichen Reiseleins nichtmehr für wild, sondern fürgutgehaltenwicd,

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