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Neuntes Kapitel.
forthin nicht mehr wilde und böse, sondernlauter gute Früchte träget.
(s) Galat. 5, 6. In Christo JCsu gilt wederBeschneidung noch Vorhaut etwas ^ sondernder Glaube, der durch die ü-iebe thätig ist?
(b) Jacob. 2, 17. Der Glaube, wenn er nichtWerke hat, ist er todt an ihm selber.
y. Fr. Der Glaube wäre also keine so geringe Sa-che, als man ihn gemeinlich vorstellet?
A. Garnicht! sondern er ist im Gegentheilein sehr großes — ja, bloß ein G(L>"es-lveik (s), wovon das ganze Christenthumsammt aller Heiligkeit und Seligkeit abhängt.Wer denGlauben nicht hat, kennet ihn nicht;und wer ihn hat, kann ihn nicht beschreibennoch ausdrücken, wenigstens so nicht, daßes die Vernunft fasset. Der ganze Menschwird dadurch verändert und gleichsam umge-kehret. Er versetzet ihn aus dem Reicheder Finsterniß in das Reich des Sohns seinerLiebe (Col. r, iz.), und in sein wunderbaresLicht (1 Petr. 2,9.). Es ist ein Uebergehenaus dem Tod ins Leben (Joh. 5, 24.). MitEinem Worte: der Glaube versetzet die Seelein Cbrjsium, und Christum »n die Seele(Ephes. z, 17.), so daß sie ein neues Ge-schöpf ist; das alre ist vergangen, siebe,es rst alles neu geworden. 2 Korinth. 5,
17.
(a) Joh. 6, 2y. JEsuS sprach zu ihnen (den> Juden): Das ist GOtteS Werk, daß ihr anden glaubet, den er gesandt hat.
ro. Fr.