Von dem glauben, dessen Wirkunaen?c 287
2) Weil es auch einen bloß btstoruchenGlau engibt, worin sich so viele jämmerlichbekriegen; denn sie stellen ihn in eine bloß vonaußen und obenhin erlernte Wissenschaft undBegriff der göttlichen Wahrheiten, derselbenBekenntniß und Beipfiichtung. z) Weilauch ein Wahrmlaude ist, wo der Menschmeynet: wenn er sich in seinen eigenen Ge-danken das so einprägte und applicirte, Chri-stus sey für ihn gestorben; und dabei auch diegewöhnlichen äußern Ceremonien und Pflich-ten wahrnimmt, und eben nicht wüst in denZag hinein lebet — so habe er schon den Glau-ben an Christum.
5. Fr. Wodurch kann der wahre Glaube von dem
historischen und N)ahnglauden am -bester»unterschieden werden?
A. Durch seine unausbleibliche, wesentli-che, große Wirkungen und Früchte.
6. Fr. Nenne mir die vornehmsten Wirkungen des
wahren Glaubens?
A. 1) Er vereiniget die Seele mit Chri-sto (a); 2) er rech fertiger die Seele (h);z) er reinige» das Herz so), und 4) übe -minder er dieSünde, Welt und denSatan(cl),
(a) Cphcs. z, 17. Und Christum zu wohnendurch den Glauben in eueren Herzen.
(b) Rom. 5, 1. Nun wir denn sind aerechtgeworden durch den Glauben, so haben wirFriede mit GOtt, durch unsern HErrn IEsumChristum.
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