272 Achtes Kapitel.
welchem allem man den H. Geist noch nichtnöthig hat. Vornehmlich aber kommt es 2)daher, daß man in der Finsterniß ist, unddas Licht des Geistes hasset, wodurch manseine Gräuel nicht entdeckt haben, nicht un-ruhig gemacht werden (Joh. 16, 8«), sondernlieber bleiben will, der man ist. Man willlieber des Fleisches Sinn und Trieb folgen,als von diesem reinen Geiste sich wider desFleisches Sinn leiten laßen.
5. Fr. Wem schenkt der HErr JCsus seinen Geist?^)
A. Den bußfertigen 0), gläubig gehor-samen (b), herzlich bethenden, und aus ihnwartenden Seelen. S. a. Luc. 11, iz. Ap.Gesch. 2,1.
(2) Apost. Gesch. 2, Z8- Thut Buße, und laßesich ein jeglicher taufen auf den Namen JEsuChristi, zur Vergebung der Sünde, so werdetihr empfahen die Gabe des H. Geistes.
(k) Apost. Gesch. 5, Z2. — Der H. Geist, welchenGOtt gegeben hat denen, die ihm gehorchen.
6. Fr. An welchen Kennzeichen wird Christi Geist
erkannt, und von andern unterschieden?
A. An seinen göttlichen Wirkungen undFrüchten, die theils inwendig, theils aus-wendig sind. Hnrvenvig ist 1) dieser Geistdem, der ihn empfähet, das allergewisseste
Kenn-
Verstehe Sie rrösiliche, erneuernde und heiligende
Wnkunnen des GeigeS: denn mir den vorvereiren-de» kommt der HErc IEsus wdten Sündern zuvor.Ezech. Z7,1. u. f. Anmerk. des Versagers.