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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Von dem heiligen Geist:c. 271

werden. 2) Mußten msdesonSer vle Apo-stel durch die außerordentlichen Gaben desH. Geistes, die ihnen zugleich mitgetheiltwurden, tüchtig gemacht werden, das Evan-gelium von JEsu allen Völkern zu verkündi-gen, und durch diesen Geist, als den Reichs-Zepter seiner Stärke (Ps. 110.), sein Kö-nigreich auf dem Erdboden aufzurichten.Z. Fr. Ist aber dieser Geist denn auch uns nöthig?

A. Freilich ja; er muß, wie gesagt, dieErlösung, die Christus für uns erworben hat,nothwendig auch in uns ausführen, oderwir haben keinen Theil an dieser Erlösung,und sind keine Christen, d. i. Gesalbten:denn wer Christi Geist nicht har, der rstnicht sein. Röm. 8. Vers 9. u. 5. S. a.Joh. z, 6. 1 Eor. 12, z. Röm. 8, 26. Joh.16, iz.

4. Fr. Sollte denn ohne den H. Geist Niemand einChrist sepn können? Man hört und siehet jaheut zu Tage so wenig von den göttlichen Wir-kungen dieses Geistes in den Seelen.

A. Dem ist also; daß man aber so wenigdavon höret und siehet, ist kein Wunder,weil man 1) die Christliche Religion, die sonstso gar geist-und göttlich ist, gestellet hat inVernunftschlüste, Ueberlieferungen, Gewohn-heiten, bloß äußerliches Wissen, Bekennen,Zustimmen; in Ausübung einiger äußerlichenPflichten und Ceremonien, und wenn's hochkommt, in ein sittsames Bürgerleben: zu

wel-