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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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244 Sechstes Kapitel.

fühlte den grausamen Zorn dessen, der kurzvorher von ihm gesagt hatte: Dwfi ist meinli der t-"'0hn (Matth. 17,5.), und lag gleich-sam in der tiefsten Pfüye der allergarstigstenSünden; und mußte derselben abscheulicheVorstellungen, Bilder und Reizungen, inseinem reinen, keuschen und zarten Herzenund Gedanken sehen und suhlen.

5. Fr. Welch eine Auswirkung hatte dieses Leiden

auf unsern Mittler, sonderlich am Ende seines

Lebens, da eS am heftigsten war?

A. Keine Kreatur kann das eigentlich wis-sen, begreifen noch beschreiben; nur, daßim Evangelio von ihm steht: daß er anfingzu zittern und zu zag. n, traurig und def-tig beängstigt zu werden; ja, daß er selbstgesagt habe: Meine Seele ijk micTraurlg-kett umg r en bis zum Tode zu; und zu sei-nem Vater zu dreien Malen, auf der Erdeliegend, gebethet: Varer, ist es möglich,so üoer beoe mich dieses Reichs; doch Nichtmein, sondern dein Wille geschehe. Eswird noch gesagt, daß ein Engel r>om Him-mel g kommen jep, und ldn gestärkt ba-de; daß er nur dem Tode gerungen, undb' srig geverber babe, so daß ihm auch derErnst und Zorn GOttes Blutschweiß abge-drungen; und daß er endlich noch am Kreuzeausgerufen habe: Mein GÖtt! meinG(ü)rr! warum bast du mich verlaßen!T> unbegreifliches Wunder und