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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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2?6 Fünftes Kapitel.

Z. Fr. Wollte der liebe JEsus auch wohl mit Kin-dern zu thun haben?

A. Freilich ja! er rief sie selbst bisweilenzu sich (Matth. 18, 2.), und nahm sie einandermal auf ferne Arme, küsseresie, legrejhn n die Hände auf, und segnete sie.Marci iv, 16.

6. Fr. Wie führte er endlich seinen Wandel in An-

sehung seiner eigenen Person?

A. 1) In Wachen, 2) in Mäßigkeit imEssen und Trinken u. d. gl., z) in Keusch-heit und Enthaltung.

7. Fr. Welchen Nuyen ziehen wir aus diesem hei-ligen Leben und Wandel des HErrn JEsu?

A. 1) Hat er mit demselben für unser un-heiliges Leben gebüßet; 2) in seinem Bildeund Exempel unser, in Adam Verlornes, Bildder Unschuld und Heiligkeit uns wieder vor-zeichnen wollen, damit wir in demselben, alsin einem Spiegel, sehen möchten, was wirgewesen sind in Adam, was wir nun sindin uns selbst, und was wir wieder werdensollen in Christo. Wir sollen uns deßwe-gen z) nun auch bestreben zu wandeln, wieEr gewandelt hat (1 Joh. 2,6. 1 Petri2,21.Joh. iz, 15.); welches er 4) durch eben die-sen seinen Wandel als möglich bewiesen hat;welche Möglichkeit er uns durch seine erwor-bene Gnade, Kraft und Geist mittheilenwill.

L.Fr.