Von dem offenbaren Leben JEsu:c. 2z?
mir der Vater geboten hat. S. a. Ps. 40,8. ?.Joh. 5, 30. Philipp. 2, 8. Ssa 50, 4. 5.
4. Fr. Wie führte er seinen Wandel gegen denNächsten?
A. 1) In wahrer Aufrichtigkeit und Her-zens-Einfalt, ohne Ansehen der Person, odereinige fleischliche Absicht (a); dabei aber 2) inUnterwerfung unter den Befehl der Obrig-keit in äußerlichen Dingen und Schuldig-keiten (Matth. 17, 24—27); wie auch inUnterthänigkeit gegen den Willen seiner Ael-tern, Lucä 2, 51.; z) in ungemeiner Liede,Mitleiden und Freundlichkeit, sonderlich ge-gen Geringe, Arme, Elende, Kranke,», a»Marci 8/ 4) in großer Sanftmurd,Stille und Geduld gegen seine ärgsten Feindeund Verfolger, wenn es seine Person betraf(Matth. 26, 50. Kap. 12, 19.); doch auch5) in heiligem Eifer, wenn es die EhreGOttes betraf, Joh. 2,17. 6) In Demuthgegen jedermann, auch die Geringsten (b).
(a) Matth. 22, 16. Und sandten zu ihm ihreJünger, sammt Herodis Dienern, und spra-chen: Meister, wir missen, daß du wahrhaftigbist, und lehrest den Weg GOtteS recht, unddu fragest nach niemanden; denn du achtestnicht das Ansehen der Menschen.
(b) Joh. iZ, 14. So nun ich, euer HErr undMeister, euch die Füße gewaschen habe, sosollet ihr auch euch unter einander die Füßewaschen.
5- Fr.