iy2 Erstes Kapitel.
waren (Röm. 5, IO. Eph. 2, 2. 1 Joh. 4,i<).), und zwar also, daß er uns, als sol-chen, muthwillig von ihm ab - und hinausgewandten und gewanderten Menschenkin-dern, durch seinen, in unser armes Fleischund Blut verkleideten Sohn, hat nachgehen,uns zurück rufen, und wiederholen wollen.
Joh. 3, 16. Also hat GOtt die Welt geliebct,daß er seinen eingebornen Sohn gab, auf daßalle, die an ihn glauben, nicht verloren wer-den , sondern das ewige Leben haben. S. a.Eph. 3, r8. iy.
19. Fr. Was ist sonderlich unsere Pflicht, bei Be-trachtung und Beschauung dieses großen Ge-heimnisses?
A. 1) Daß wir mit den Engeln (Ebr. 1,6.), Hirten, Maria und Joseph, im Geistevor diesem GOtt-Kinde niederfallen, dem-selben mit ihnen lobsingen, es bewundern,anbethen, verehren, und als unsern GOtt,Schöpfer, Erlöser, Meister und König an-nehmen, Ihm huldigen, und uns demselbenmit Leib, Seele und Geist ganz aufopfern,da er sich uns ganz giebet. 2) Soll es unsvermögen, von seiner Krippe an, ihn zu be-schauen, und auf ihn, als auf unser Musterund Vorbild, 5» sehen (Ebr. 12, 2.), undvon ihm (Matth. 11, 29.) zu lernen dieDemury; da er, ovcr wodl in göttlicherGestalt war, sich dennoch selbst ausgelee-rer, und Rnechrsgsstalr an sich genommen