D. der Menschwerdung und Geburt Christi, ryz
dar (Philipp. 2, 5. u. f.); die Sr.Ue, dadas ewige Wort stumm in der Krippe lieget;die Verläugnung des Reichthums, der Wohl-lust und Gemächlichkeit, da der große Schöp-fer und HErr Himmels und der Erde, als dasärmste Bettelkind auf dem Stroh, in einemkalten Stall und einer harten Krippe da-nieder lieget, da er doch wohl därce könnenund ohne zu fündigen, mögen Freude habenim Himmel und auf Erden (Ebr. 12, 2.).Deßwegen ist es auch z) unsere Pflicht, beiBetrachtung dieses Geheimnisses der GeburtChristi, daß wir GOtt herzlich anflehen,daß Christus auch in uns möge geborenwerden, und eine Gestalt gewinnen (2Cor.iz, 5. Gal. 4, rc). Eph.z, 17.), damit wiralso seiner göttlichen Natur theilhaftig wer-den mögen, so wie er unserer menschlichentheilhaftig worden ist. 2 Petri 1, 4. Ebräer2, 14.
20. Fr. Wird nicht Christus gleich anfangs, bei
der ersten Rührung, Ueberzeugung, Buße und
Veränderung, in uns geboren?
A. Eigentlich nicht; sondern erst alsdann,wenn wir vorher 1) in der Vuße und unterdem Gesetz *) einen recht lebendigen Eindruck,Gefühl und Erfahrung bekommen haben,von der Größe unserer Sünden, unseres
Elen-
Siehe von diesem Stande unten Kap. 7. Fr. 21.22. und Kap. «. Fr. 1. 2.
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