V. der Menschwerdung und Geburt Christi. 191
der AUmäiDrige und Allnenugsan-e, einschwaches, dürftiges, armes Kindlein gewor-den ist, u. s. w. 2) Groß ist es auch in An-sehung seines Endzweck»; daß nämlich Er,als die ewige Weisheit und das Wort, undals der, so zu reden, natürliche Sohn, unddas ausgedrückte Bild des unsichtbaren GOt-tes (Ebr. 1, Z.), dessen Bild wir in Adamverloren haben, gekommen ist, um uns ausge-artete Kinder und verdorbene Kreaturen wie-der zu erneuern, nach Sem Bilde deß, deruns geschaffen bar. Eph. 4,24. Eol. z, IO,
ig- Fr. Was siehest du noch weiter in der Mensch-werdung des Sohnes GOtteS?
A. 1) GOttes unbeschränkte Macht undKraft, daß er den so gar weit abgeirreten,und so tief ins Elend, Verderben und Fin-sterniß gesunkenen Menschen wieder hat auf-helfen , und sie zurecht bringen können. 2)Seine unendliche lVnsbeit, daß er ein Mit-tel gewußt hat, ohne Kränkung seiner Heuligkeit, Gerechtigkeit und Herrlichkeit, denGottlosen heilig, gerecht und herrlich zu ma-chen. z) Die unbegreifliche Liede, Güteund Barmherzigkeit GOttes, daß er unszuerst gelreder, da wir noch seine Feinde
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ewige Leben (1 Ioh. ;, 2s.). — In diesem Sinn«karo man also, der Schristlebre gemäß, sagen:Gcvrr ist Mensch geworden. — Da es aber ein sokündl'ch großes Geh-imniß der Gottseligkeit isti sogrüble nicht, «Mensch, sondern bethe an!
A, d. R,