lyo Erstes Kapitel.
sie Eins seyen, gleichwie Wir Eins sind. Ichin ihnen, und Du in mir, auf daß sie voll-kommen seyn in Eins.
17. Fr. So höre ich wohl, daß die Menschwerdungund Geburt des Sohnes GOtteS ein wichtigesund großes Werk sey?
A. Freilich ja! kündlich groß ist diesesGebeimmß der Gorrseligkei', daß GOttim Fletsch geoffenbaret ist (r Tim. z, 16.).Groß ist es 1) an sich selbst, daß GOttMensch geworden *), der Ewige in die Zeitgekommen; daß der Unsichtbare (Col.i, >5.Kap. 2, 9 ) gleichsam sichtbar und leiblich;
der
*) Bei GOtt, dem höchst-vollkommenen, ewig-un-wandelbaren und unveränderlichen Wesen, wenn erin seiner Einheit, und als Vater betrachtet wird,ist kein Wechsel noch Veränderung denkbar; denner ist von aller Ewigkeit her und immer derielluge(Jac. 1, 17. Ebr. i, i>. 12.): und in diesem Sinnekann man also nicht sagen; GOrt ist Mensch gewor-den. — Betrachten wir ihn aber, so wie er sich inseinem Worte geoffenbaret hat, — als dreieinig; soheißt es von der zweiten Person, dieser hochgeleb-ten GOtkheit und Dreieinheir: Im Anfang war dasworr, und das Wort war bei GOtt, und Gcvrcwar das tlvorr. Dieses Wort ward Fleisch, undwohnere unrcr uns, und wir sahen seine Herrlich-keit, eine Herrlichkeit als des eingeborne» Soh-nes vom varcr, voller Gnade und Wahrheit (Ivh.», > und 14.). So wie die Kinder iHeisch und Bluthadenj, ist >Lr es gleicher Maßen theilhaftig ge-worden (Ebr. 2, 14.). Er äußerte stch selbst, undnahm Knechts-Gestalt an, ward gleich wie einanderer Mensch, und an Gebärden als ein Menscherfunden (Phil. 2, 7.). — D eses Wort, Christus,ist Gcvrr uv.r alles, gclober in 'Lwigkeic (Röm. ?,5>). Ja, er ist der wahrhaftige GGrr, und das
ewige