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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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158 Dreizehntes Kapitel.

spottung und Verfolgungen, oder auf einigeandere Weise todten sollen. Im siebenten:daß wir keiner Creatur zur bloßen tust, ohneNoth und ohne GOttes Willen gebrauchen,noch derselben ankleben sollen. Siehe Ja-cobi 4, z. 4. Im achten: daß wir GOtt,dem alles zugehört, weder unser Herz, nochLeben, noch Zeit, noch Glieder a), noch Gü-ter, oder etwas anders, absiebten sollen;welches geschieht, wenn man sie anders alszu seiner Ehre anwendet. Im neunten: daßwir aus uns selbst und ohne göttliches Licht,von niemanden urtheilen sollen; sonderlichnicht über Jemands geistlichen Zustand oderFührung; denn sonst fällen wir in der Fin-sterniß ein falsches Urtheil b). Im zehntenGebot endlich will GOtt: daß wir uns mitdem Gegenwärtigen sollen begnügen laßen c),weil alle andere Begierde eine verbotene Lustist.

g) l Corinth. 6, 15. Wisset ihr nicht, daß eureLeider Christi Glieder sind? Sollt' ich nun dieGlieder Christi nehmen, und Hurengliederdarausmachen? Das sey ferne!

b) Matth. 7, 12. Alles nun, waS ihr wollet,das euch die Leute thun sollen, das thut ihrihnen: Das ist das Gesetz und die Propheten.S. a. Kap. 12,7. 1 Corinth. 4, 5.

c) Cbraer iZ, 5. Der Wandel sey ohne Geiz,und läßet euch begnügen an dem, das da ist;denn er hat gesagt: Ich will dich nicht ver-laßen, noch versäumen.

!2. Fr.