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Fünftes Kapitel.
A» Wir iniißen solches alsdann ansehenals gerechte Gerichte lind HeiinsuchnngenGOttes, womit er nns oder andere, umunserer Undankbarkeiten, Sunden und Un-gehorsams willen züchtigen und strafen, unduns zur Buße herumholen will.
19. Fr. Wie müßen wir es aber weiter in solchenZufallen machen?
A. Wir müßen zuvorderst linser Herz, un-sern Zustand, leben und Wandel untersuchen,und lins mit den Erzvätern gleichsam fra-gen: Warum bar uns der HtLnr dasgethan? 1 B. Mose 42, 28, und dem-nächst GOttes Wege und Gerichte billigenund gut heißen, uns denselben in stillerGelaßenheit unterwerfen (a), in demüthigerund aufrichtiger Erkenntniß und Bekenntniß,daß wir mit unsern Sünden noch tausendmalmehr, ja die Hölle selbst, verdienet haben.Dann aber müßen wir suchen, durch auf-richtige Buße und wahre Aenderung unseresLebens, nebst demüthig mlaßcnem Heberd,GOttes Gerichte abzuwenden (b). Wennaber dergleichen Züchtigungen und Gerichteandere treffen, so müßen wir Mitleidenmit ihnen haben, GOtt für sie bitten, daßer ihnen auch solche Herzensgestalt gebenwolle; lind, so viel möglich suchen, ihnenmit Rath und That, es sey dein Leibe oderder Seele nach, zu helfen und zu rathen.
(s) I T. Sam. Z, r8- Es ist der HErr, er
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