Von der göttlichen Vorsehung. 75
allezeit, daß sie solches mit ihren Sündenund ihrer Untreue wohl verdienet haben, wo-für GOtt hier seine Kinder züchtiget, damitsie in Ewigkeit verschonet bleiben. Ucbrigenshat GOtt was Besseres für sie, nach diesemleben, versparet und weggeleget; wozu siedurch viel Kreuz und leiden, von innen undaußen, tüchtig und fähig gemachet werdenmüßen. S.a. Psalm 7Z. luca 16,19 — 2?.
(->) Hiob 21, 7 — 18. Warum leben denn dieGottlosen, werden alt, und nehmen zu mitGütern? Ihr Same ist sicher um sie her, undihre Nachkömmlinge sind bei ihnen. Ihr Haushat Friede vor der Furcht, und GOttes Ruthe
ist nicht über ihnen. Ihre jungen Kinder
gehen aus, wie eine Heerde, und ihre Kinderlacken (springen). Sie jauchzen mit Pauken undHarfen, und sind fröhlich mit Pfeifen. Sie wer-den alt bei guten Tagen, und erschrecken kaumeinen Augenblick vor der Hölle. Die doch sagenzu GOtt: Hebe dich von uns, wir wollen vondeinen Wegen nichts wissen! Wer ist der All-machtige, daß wir ihm dienen sollten? Oderwas sind wirs gebessert, so wir ihn anrufen ?Aber — wie wird die keuchte der Gottlosenverlöschen, und ihr Unglück über sie kommen!—Sie werden seyn wie Stoppeln vor dem Win--de, und wie Spreu, die der Sturmwind weg-führet. S. a. Ps. 17, iz — iz. Luc. 12,16 — 20. Jac. 5,1—6.
18. Fr. Was müßen wir für Gedanken haben,wann uns oder unserm Nächsten etwa Schmer-zen, Krankheiten, Armuth, Elend, Krieg,Wassersnoth und andere widerwärtige Dingebegegnen?
A.