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Drittes Kapitel.
Freude, und diese wiederum je eine von derandern, und doch alle drei nicht mehr alseine einzige Seele ausmachen: — also auch derVater, das Wort (^-s), und der Heilige Geistzwar auf eine uns unbegreifliche Art unter-schieden, — diese drei aber dennoch auf diegenaueste und unzertrennlichste Weise Einssind, i Joh. 5, 7. *)
ig-Fr. Muß man denn diesen drei göttlichen Zeu-gen oder Personen gleiche Liebe, Furcht undAnbethung erweisen?
A. Ja, und das von ganzem Herzen: weilsie ein und derselbe heilige, herrliche, voll-
' kom-
Hier führt der sel. Versasser aus einem gottseligenfranzösischen Autore folgende Verse an:
Xlülspütäon, Irinitc! ge ne fziz czu'übufer,Vc ton I^ltcre fsint li g'en o(e rien äire,
II furpzste tl kort cc gu'on en peut ccrire,ä'cn avoir ccrit, il Ic fsut cxauler.
Il faul clonc gu'llonarünr cl'un lilence >l>fcret,Ce gue )e n'entenäz pa», )e m'sttscke s le crolra zLn sttenäznr gu'un ^our ls lumicre äe ßloire,dllr fssse, en rc vo^ant, voir en toi ce fecrcr.
Dieses kann man auf Deutsch also geben:
„Verzeihung, o Heilige Dreieinheit! Zch miß-brauche nur dein heiliges Geheimniß, so bald ich„nnch unterstehe, etwas davon in Worte zu fassen. Es„übersteigt alles, was man davon schreiben kann, so„weit, daß — nachdem es geschrieben ist, es (wegen„der Gebrechlichkeit menschlicher Ausdrücke) Verzei-„hung nöthig hat. — Ich muß also mit einem vor-„sichtigen (tiefen) Stillschweigen verehren, was ich„nicht verstehe, und nur dahin trachten, es zu glau-ben; bis ich dereinst dich selber sehen, und — in„dem kichte der Herrlichkeit — dieß Geheimniß in„Dir verstehen und erkennen möge."