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Zweites Kapitel.
ss) i Timoth. i, ii. Nach dem herrlichen Evan-gelio des seligen GOtteS, welches mir ver-trauet ist.
(d) Apostelg. 17, 25. Sein wird auch nicht vonMenschen-Händen gepfleget, als der zemandsbedürfte, so er selber jedermann Leben undOdem allenthalben gibt.
(c) Psalm 16, 11. Du thust mir kund den Wegzum Leben; vor dir ist Freude die Fülle, undliebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich.
16. Fr. WaS müßen wir, bei Betrachtung der All.grnugsamb 'clt GOtteö, zu unserem Nutzenerwägen?
A. i) Den tiefen Abgrund seiner frei-en Liebe: um dieselbe zu bewundern, zupreisen, und mit möglichster Gegenliebe zubeantworten. Hiezu müßen wir nothwendigbewogen werden, wenn wir bedenken undbeherzigen: daß — da er doch ohne dein (wiegesagt) der selige GOtt in sich selbst gebliebenwäre, — er nicht allein Engel und Menschenhat schaffen wollen, damit sie seine Selig-keit mit genießen möchten; sondern daß erauch, nachdem die Menschen sich der Selig-keit muthwillens verlustig gemacht, — seinenSohn selbst vom Himmel gesandt hat, umsie als widerspenstige, freche Sünder, durchsein eigen Blut aus ihrem tiefen Verderbenzu erretten, und der Verlornen Seligkeit wie-der theilhaftig zu machen; ja daß er ihnennoch über dieses, durch in- und auswendigetockungen und Züchtigungen, so langmüthig
nach-