Von MOtt und dessen Vollkommenheiten. 27
nachgehet, bloß, damit sie diese seine Gnademöchten annehmen, eben als ob Er, derAll-0^.., genügsame, ohne den Menschen nicht seligseyn könnte. — 2) Soll uns die Betrachtungder Allgenugsamkeit GOttes lehren: daß —wenn man schon alle Schätze, alle Freude,just, Ehre, Vergnügung und Herrlichkeit derganzen Welt hätte — man doch bei dem allemaußer diesem allgcnugsamen GOtt — höchstelendig und unglückselig bleiben würde; unddaß unser Geist nimmer eine wahre und blei-bende Ruhe noch Vergnügen darinnen findenwürde, und wir deßwegen auch diese Ruhenirgend anders, als in diesem GOtt suchenmüßen. — z)Daß hingegen derjenige, derdiesen GOtt hat, wenn er auch sonst derallerärmste, verachtetste Mensch von der gan-zen Welt, und dazu mit den allergrößtenSchmerzen und Leiden belegt wäre, — den-noch allein deßwegen für selig und vergnügtzu achten ist, weil dieser GOtt einer Seele,die ihn in Wahrheit besitzet, vollkommen ge-nug und übergenug ist, so daß sie nichts mehrbegehret, noch begehren kann.
kuca 6, 20. Selig sevd ihr Armen, denn dasGOttes ist euer.
17.Fr. Was ist das gesagt, daß GOtt allmäch-tig sey'?
A. Daß, gleich wie Er Himmel und Erde,U ' und alle Kreaturen in denselben, durch seine
5!'" „ große Macht geschaffen hat, und im Wesen i»
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