Von GOtt und dessen Vollkommenheiten. 2?
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zu legen unter den kindlichen und einfältigenGehorsam des Glaubens; indem man über-zeugt ist, daß derjenige am beßten GOttkenne und begreife, welcher ihn in Wahrheiterkennet als ein Wesen, das nicht kann be-griffen werden. *)
2) GOtt zu bewundern, anzubethen, undmich im Geist und in der Wahrheit zu ver-lieren in diesem göttlichen Ungrund: und michdarüber zu erfreuen, daß wir einen so gro-ßen, so herrlichen und vollkommenen GOtthaben, daß er nicht kann von einem endlichenVerstände begriffen werden.
r5.Fr. Was verstehest du dadurch, wenn du sagst,daß GOrt all genügst« in sey?
A. 1) Daß er allein, in sich, und mit sichselbst vollkommen vergnügt, freudig und seligsey (a), und deßwegen keines Dienstes irgendeines Engels noch Menschen nöthig habe(b),noch irgend eines Dinges außer sich bedörfe.2) Daß er auch allen seinen Geschöpfen alleinund vollkommen genug sey; das ist: daß inIhm, und sonst nirgend, alles dasjenige zufinden sey, was sie ewig und vollkommen ver-gnügen, erfreuen und selig machen kann(c).
B 5 O)
Der ftl. Verfasser sagt in dem aien Vers des erha-benen Liedes von Gcvrces Eigenschaften und voll-kommenheircn (Blumengättl. d.w. XLVIU. S. 47Z)hiervon so schön als wabr: »Dir zienir die Unde-greiflichkeil;" — und unten in der Note: »Ein de-greiilichcr GOtt ist nichr GOtt." A. d. A.,