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Gemeinnützige Andeutungen im Gebiete der Gewerbthätigkeit und der Wissenschaften
Entstehung
Seite
103
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IM

Schnelligkeit und Kraft des Hirsches; So Schnelligkeit beZ Fuchses, Gelenkigkeit derKatze und der Schlange; SS Gewandheit des Affen und die Kraft des Löwen; 60Schnelligkeit, Kraft und Größe des Pferdes; große Schnelligkeck der Spinnen; 6sAusdrucksvolle Gebärden, Stimme und Schwanzbewegung des Hundes; !00 Größe,Kraft, beweglicher, als Hand dienender Rüssel des Elephanten; lso. auf sechs Füßegehend, deren 2 arbeiten können; Ameise, Biene, Spinne; 200. sitzend und mit 2Füßen arbeitend, aber mit hundertfacher Kraft, der Bieder; Zooo endlich mir zehnfachgrößerer Kraft aufrechtsitzend und gehend, mit 2 Armen und l0 Fingern arbeitend,wie der Mensch allein.

k) Diese Graden der Gewandheit und der Kraft der Thiere mir der in derSpalte >l verzeichneten Zähigkeit des Geistes multiplizirt gibt in der Spalte ft die Stu-fen des Verstandes der lebenden Wesen. Man sieht, daß wenn z. B, der Elephant mitseiner klotzigen Gestellt nur so groß wäre wie die Katze, er wahrscheinlich weniger Fä-higkeit zu überlegen als diese haben würde, und daß, wenn z. B. die Ameise dieGröße des Elephanten hätte sie diesen an Urtheilsfähigkeit übertreffen würde.

x) Hier stellt sich erst recht die Ueberlegenheit des Menschen heraus, und mansieht, daß die Bildung des Geistes, oder der geübte Verstand von der unterstenStufe des Polypen und der Muschel mit q Graden bis zum Bieder auf Zll,ooo,bis zum Elephanten auf tS,ooo und bis zum Menschen auf Zilyooo Gradenhinaussteigt. Wenn jetzt die Biene, die nach ihrer Gestalt so hochsteht, durch dieKleinheit ihres Körpers und die Schwäche ihrer Glieder so weit unter dem Men-schen zurückbleibt, so können wir uns dies Verhältniß leicht erklären, wenn wir zubegreifen suchen, welch ein vollkommenes Wesen die Biene mit ihrem gedankenschnel-len Flug, die schon in der ersten halben Stunde ihres Daseins andere Bienen zu füt-tern weiß, sein würde, wenn sie zugleich mit der Kraft und der Fähigkeit zur Fort-pflanzung der Gedanken begabt wäre. — Wie weit, selbst ohne diese Mittel, dieThiere der dreistämmigen, der höchsten Gestalt in Urtheilskrast und Vernunft gehenkönnen, davon hier ein Beispiel.

Es geht aus neuern Beobachtungen (Germa's Magazin der Entomologie ZterBand Seite lbcj) hervor, daß Wespen, Hummeln und Ameisen kleine Insekten, so wieder Mensch seine Hausthiere, zu ihrem Nutzen ernähren. Die Ameisen saugen aus denauf dem Rücken befindlichen Haarbüscheln der Keulenkäftr einen ihnen angenehmenSaft. Dagegen geben sie ihnen nicht nur Wohnung und Schutz, sondern auch Pflegeund reichen ihnen aus ihrem Munde selbst die Nahrung; sie scheinen sogar die zärt-lichste Freundschaft und Liebe für diese Käfer zu haben, die sie oft im Vorbeigehenmit den Fühlern bestreichen und liebkosen, welche Zärtlichkeit die Käfer ebenfalls mitihren Fühlern erwiedern. Besiegt ein stärkerer Ameisenhaufen einen schwächern, sotodten die Sieger die überwundenen Ameisen ohne Ausnahme, sie schonen aber diekleinen Käfer, einigermaßen das Vieh ihrer Feinde, tragen sie als Beute davon, undpflegen sie gleich den ihrigen. — Möge das eingebildete Wesen, das sich allein nachdem Ebenbilde Gottes geschaffen nennt, einmal sagen, worin denn das kleine Körn-chen Verstand, die Ameise, gegen den großen und starken Menschen im Nomadenlebenzurücksteht, und ob jene in dem kleinen Theilchen lebender Materie nicht nach derselbenVernunft und Urtheilskrast handelt, wie dieser.

Es braucht wohl nicht bemerkt zu werden, daß diese Berechnung mehr als einBeispiel, wie man zu einer etwaigen Abschätzung der Seelenfähigkeit gelangen könnte,gegeben wird, denn als einen wirklichen Ausdruck des Verstandes in Zahlen. Eineähnliche Berechnung findet sich in einer vom Verfasser herausgegebenen lithographischenTabelle mit Abbildungen (bei Winkelmann und Söhne, Berlin iszc»)