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deS Hr. Professor MöbiuS gegeben bot, sind keine Berechnungen der Periode aufge-stellt worden, indem sogar am Schluß des Aufsatzes ausdrücklich erklärt wird, daß ichdie'e einer bessern Einsicht überlasse. Ich bade mich folglich in keiner Berechnungirren können. Mein Zweck war bloß, auf das Steigen der Periode aufmerksam zumachen, und indem Herr Professor M. dieses verwirft, stellt jedoch seine Angabedas Steigen di ser Periode vom Jahr illbl? bis heute um i'/i Javr nur noch voll-ständiger heraus, als ich es angegeben hatt? Die Mechanik des Himmels wird nichthindern, daß die Periode dieses , so wie vieler andern Komet n, deren Erscheinung nich verglichen habe, fortwährend steige. Diese Mechanik ist an sich eine unumstößlichemathematische Wahrheit, sie ist aber auf eine geistige Annehung der Materie basirt,die in der Natur nicht vorhanden und die größte Absurdität ist, die man je zumSystem erhoben hat. Meine, auf die Natur gegründete, und noch immer nur mitleeren Worten, nicht mit Gründen wiederlegte, Hypothese ist so gestützt, daß sie vonder hier erwähnten Progression nicht abhängig ist.
XXVZ. Die Veränderungen des Mcmdlaufs.
Zu den merkwürdigsten Erscheinungen am Himmel, denen man zu wenig Auf-merksamkeit geschenkt hat, gehört die allmählige Annäherung des Mondes zu der Erdeund das rasche Fortschreiten, womit er seinen Lauf um die Erde immer beschleunigtund die Monate im Jahre vermehrt. — Mehrere Agronomen haben schon bemerktund anerkannt, daß der Mond fortwährend der Erde naher tritt. Er wird sagt F er-gusson in seinem Handbuch der Astronomie, unfehlbar auf die Erde kommen, wenndie Hand Gottes ihn nickt zurückweiset. — Diese Erscheinung hat sich durch fol-gende Gründe und Thatsachen bestätigt.
1) Die griechischen Astronomen schätzten die Entfernung des Monds von der Erde72 Halbmesser der Erde oder ungefähr t)200c» Meilen. Sie wird gcgenwärt'g nur
Meilen gerechnet. Man könnte die Annäherung des Monds zu der Erde zu6 Meilen jäbrlich annehmen. Es würden dann Locm Jahre vergehen, ehe der Monddie Erde berührte.
2) Durch die Annäherung des MondS zu der Erde wird seine scheinbare Scheidein unsern Augen immer größer, und zwar nach den zuverlässigsten Beobachtungen infolgender Progression. Ihr Durchmesser war:
im I. lllo n. Ptolemaus 2c»'2o"limJ. l?lla n. Cassini 2l' 20"
" " 162a „ Vcndelin u.Riccioli 2<i' 52"! " >, i?yc> „ Herschel 2l'2st'/l"
Z) Hinsichtlich der Beweise und Thatsachen: ob der Mond sich wirklich der Erdenähert oder nicht, sind wir nickt blos auf die Beobachtungen unsers Mondes alleinbeschränkt. Es gibt ja noch drei andere Planeten, welche Monde haben. Nähert derunsrige sich der Erde, so müssen jene sich auch ihrem Hauptplanctcn mehr und meörnähern. Diese merkwürdige Erscheinung ergibt sich schon aus den bisherigen Beobach-tungen dieser Weltkörpergruppen. Die seit dem Jahre iblw bis heute vorhande-nen Beobachtungen der Trabanten z. B. Jupiters, welche von Astronomen gemachtworden, wie Galilei, Newton und Herschel, geben eine Reihe von regelmäßigfortschreitenden Annäherungen eines jeden Trabanten zu dem Hauptplaneten.
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